Die Randberliner Gewässer sind sehr beliebt für Freizeitaktivitäten. Der Flakensee, Kalksee, Dämeritzsee sowie der etwas entfernter liegende Müggelsee, Werlsee, Peetzsee und Möllensee bilden mit Ihren Verbindungsarmen ein zusammenhängendes Seengebiet. Oft sind Segelboote, Motorboote und Paddler an den teilweise dicht besiedelten Ufern unterwegs, die Badestellen laden zur Abkühlung ein. Früh am Morgen oder am späten Abend ist es jedoch ruhiger am Wasser.

Unter der Wasseroberfläche ist es jedoch spannend. Zu bestimmten Zeiten ziehen regelrechte Weißfischschwärme umher, begleitet von Barschen und Rapfen. Dazwischen gesellen sich auch größere Exemplare von Brassen, Güstern und Plötzen. Vereinzelt lassen sich an Krautbänken Schleien und Karpfen überlisten, auch Döbel wurden bereits gefangen. Raubfischangler müssen aber Geduld mitbringen. Der Hechtbestand ist insgesamt eher gering, Zander sind eine Rarität. Barsche sind dagegen fast überall anzutreffen. In der Nähe der Fahrwasserrinne können Aale gefangen werden. Der Wels ist bis zu mittlerer Größe im See vorhanden. Im Schleusenbereich halten sich Rapfen auf, wobei klares Wasser den Fang erschwert. Der Flakensee wurde bisher von Grundeln verschont, vom Kalksee sind einige Fänge belegt.

Viele Bereiche im See sind von dem Ährigen und Quirligen Tausendblatt dominiert, unterbrochen von Rauem Hornblatt und Laichkraut. Teichrosen bilden aber auch gute Verstecke für scheue Fische. An der Südbucht vom Flakensee, in der Nähe vom Badestrand am Zeltplatz, sind Muschelbänke zu finden. Uferangler haben dort die besten Möglichkeiten zum Fischen. In der Nähe vom Schleusenbereich finden sich Sandbänke mit kiesigem Grund. Die Fahrwasserrinne ist eher schlammig. An einigen Stellen finden sich etwas tiefere, ausgebaggerte Stellen und zeugen von früherem industriellen Schiffsbetrieb.